Freie Journalistin & Fotografin
Hi, ich bin Lea Ernst und arbeite als freie Journalistin und Fotografin, unter anderem für DIE ZEIT, das Süddeutsche Zeitung Magazin, das NZZ am Sonntag Magazin oder die SonntagsZeitung. Am liebsten schreibe ich Gesellschafts- und Auslandsreportagen.
2025 erhielt ich für eine Reportage aus einem ehemaligen Kino in Sarajevo den Zürcher Journalistenpreis (Newcomer). 2021 wurde meine Fotoreportage über das Nerztöten in Dänemark mit dem Swiss Press Award ausgezeichnet, 2019 gewann ich den Preis «Globetrotter World Photo» für eine Reportage über die Drag-Queen von Jerusalem.
Artikel & Fotografie

Januar 2022, Sophienplatz in Kiew: Ein junger Mann verkauft Ballons, während sich die politische Lage zuspitzt.

Yosale, die einzige bekannte Dragqueen Jerusalems, wo religiöse Hardliner Drag-Auftritte kaum zulassen. Im trockenen Sommer wird das Make-up im Haarspraynebel fixiert.

Die besten Tiere sind das Kapital und das Lebenswerk der Familie Kristensen, die im dänischen Jütland seit dreissig Jahren Nerze züchtet. Nachdem das Coronavirus auf die Tiere übergesprungen, mutiert und auf den Menschen zurückgesprungen ist, beschliesst Dänemark 2020 die umgehende Tötung aller Zuchtnerze.

Dragqueen Yosale in der Altstadt. Abseits weniger Clubs und Bars Jerusalems ist eine harmonische Koexistenz von Religion und Queers undenkbar.

Ein Leben, zwei Kriege: Lidia Savchuk (97) rettete im Zweiten Weltkrieg ukrainische Juden vor dem Tod. Jetzt musste sie selber fliehen – und fand Zuflucht in Luzern.

Die Schönheit des Onsernonetals trifft einen wie ein kleiner Schock. Ein Boxhieb in die Magengrube, wenn sich das wilde Tal vor einem auftut und das Postauto den Steilhang entlang zirkelt.

Den Kristensens bleibt eine Woche, bevor sie sich eine neue Zukunft suchen müssen: Ihre 19 000 Nerze vergasen sie mit Kohlendioxid.

Bis zu Krieg war das Bosna in Sarajevo ein Kino, heute ist es eine Kneipe. Jeden Montag nimmt die Wirtin ihre Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Zu Fuss wie hier ist die Dragqueen Yosale (rechts) in Jerusalem fast nie unterwegs, zu gross ist die Provokation inmitten religiöser Hardliner.

Zwölf Jahre hat Bauer Christian Schönbächler auf diesen Tag gewartet: Die Viehschau, an der er die schönsten Kühe in seinem Stall vorzeigt.

In den Bergen im Norden Montenegros haben viele Menschen wenig Geld, kümmern sich um ihre Tiere und waren teilweise noch nie an die Küste ihres Landes.

Auf dem Weg an einen Auftritt steht Yosale im Stau. Eine Momentaufnahme aus dem Alltag der einzigen Dragqueen in Jerusalems.